Welcher Familienforscher kennt das nicht? Man findet in den familienkundlichen Quellen mittlerweile veraltete Ausdrücke, Verwandtschafts-, Krankheits- und Berufsbezeichnungen, die in keinem gängigen Nachschlagewerk mehr zu finden sind. Abhilfe schafft das Genealogisch-Etymologische Lexikon von Johann Heinrich Barth.
Der französische Teil dieses Buches ist das Ergebnis einer großangelegten Übersetzerarbeit von über hundert standesamtlichen Dokumenten. Dank Napoleon wurden alle französischen Dokumente in allen Standesämtern, ob Übersee oder unter französischer Verwaltung gleich aufgebaut und kontinuierlich verfeinert. Jene damalige ansehnlich entstandene Vokabelsammlung wurde der Start dieses französischen Lexikons.
Bei der Durchsicht alter Bücher, Dokumente usw. werden sehr oft lateinische Worte benutzt. Viele Worte stehen nicht im klassischen lateinischen Schulwörterbuch und haben so den Autor veranlasst sie aufzuzeichnen, um eine Nachschlagemöglichkeit zu haben. Die lateinischen Worte halfen später die verschiedensten deutschen und französischen Begriffe ihrem Sinn nach einzuordnen und zu verstehen.
Zu finden sind u. a.:
- 5.900 Latein: Berufsbezeichnungen bzw. Standesbezeichnungen.
- 4.100 Latein: Verschiedene nicht klar einzuordnende genealogische Begriffe.
- 800 Latein: Krankheitsbezeichnungen.
- 650 Latein: Verwandtschaftsbezeichnungen.
- 300 Latein: Kalenderbezeichnungen und verschiedene Maßangaben.
- 2.150 Französisch: Berufsbezeichnungen bzw. Standesbezeichnungen
- 1.000 Französisch: Verschiedene nicht klar einzuordnende genealogische Begriffe.
- 100 Französisch: Verwandtschaftsbezeichnungen.