Andere große europäische Familien. Illegitime Nachkommen spanischer und portugiesischer Königshäuser.
Im Jahr 1935 brachte Wilhelm Karl Prinz von Isenburg den ersten Band der Europäischen Stammtafeln heraus mit dem Titel "Die deutschen Staaten". Diesem folgte ein Jahr darauf ein zweiter Band "Die außerdeutschen Staaten". Das große Interesse an diesem handlichen, in Stammtafeln erschienenen Werk ermunterte Frank Baron Freytag von Loringhoven, in den Jahren 1955 und 1957 weitere Bände zu erarbeiten. In seinem Nachlaß fanden sich 1977 zwei weitere Bände. Detlev Schwennicke beförderte diese Nachlaßbände in den Jahren 1978 und 1980 zum Druck.
Das wachsende Interesse von Fachgelehrten der Geschichte und Liebhabern der Genealogie führte bei Detlev Schwennicke seit 1977 zu einer neuen Intention, die sich seither in den Bänden der Europäischen Stammtafeln Neuer Folge in wohl steigendem Maße durchgesetzt hat: die erschienenen Urkundenpublikationen der vergangenen 250 Jahre und die historischen wie familiengeschichtlichen Veröffentlichungen in Buchform wie in den Periodica in die Stammtafeln der Familien einzuarbeiten, und, wenn möglich, auch in Archive hineinzuschauen. Diesem Bemühen korrespondiert ein auf Europa hin erweiterter Gesichtskreis.